Elbjazz Festival

So ein Hafen hat was Magisches, das wissen die Menschen in Genua, Marseille, Den Haag und letztlich auch in Hamburg. Wie aber lässt sich das Magische solch eines Hafens am besten nutzen? Und dann ganz neu erleben? Das wiederum wissen nun schon im vierten Jahr am besten offenbar die Hamburger.
Mit dem Elbjazz Festival ist die Stadt um ein unschätzbares Kultur-Juwel reicher geworden. An zwei Sommertagen treten hier Künstler auf, die in einem fast schon extrem toleranten Sinne etwas mit dem Jazz zu tun haben, und ihre Bühnen stehen an Orten, die auch Hamburger kaum kennen. Auf dem Werksgelände und in den Hallen der Traditionswerft Blohm & Voss, an Bord des Frachters ›MS Stubnitz‹, auf den Treppen des Architektentraumes Hafencity. mehr 

Von Ort zu Ort gelangen die Besucher per Hafenfähre, meist das Hamburger Elbufer im Blick. Kann schon mal sein, dass auf dem Weg zur nächsten Bühne einem Schiffsteil-Transport Vorrang eingeräumt werden muss, kann auch sein, dass ein Regenguss die Unterdecks der Stubnitz voller als gewohnt werden lässt.
Zitieren wir mit Karsten Jahnke einfach einen Mitveranstalter des für Hamburg wirklich zum Glück ins wilde Leben gerufenen Festivals: »Wenn du bei Blohm & Voss auf dem Gelände stehst, ringsum wird gearbeitet, hinter dir fahren die dicken Pötte vorbei und vor dir spielen sie Jazz, dann musst du dir ja eigentlich erstmal in den Arm kneifen, um das glauben zu können.« Ob das wirklich hilft, kann kaum als sicher gelten.

Welche Künstler dabei sind und was es sonst Aktuelles gibt, bitte: elbjazz.de.
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