Kari Bremnes
Sie verkörpert das Songwriting des modernen Skandinaviens wie keine andere: In ihrer mittlerweile drei Jahrzehnte andauernden Karriere brachte die atemberaubende Kari Bremnes über ein Dutzend Soloalben hervor. Die Norwegerin, die dabei nicht zu altern scheint, hat in ihrer Heimat längst Ikonenstatus. Ausgefeilte Popkunst und anspruchsvolle Poesie brachten ihr den Vergleich als norwegische Joni Mitchell oder Sandy Denny ein.
Mit ihrem neuen Album ›Og så kom resten av livet‹ (VÖ: 05.10.2012/Strange Ways/Indigo) kehrt Kari Bremnes nun musikalisch keineswegs in ihre jüngere Vergangenheit zurück.
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Zwischen Songs von großer Klarheit und zuweilen milder Strenge stehen hier plötzlich auch Lieder wie ›Mann på rommet‹ (›Mann im Zimmer‹), frecher Pop im Uptempo mit durchaus humorigen Untertönen. Bei ›Lysestake i Sannergata‹ wiederum erzählt sie eine so bizarre wie wahre Story fast im Sprechgesang, und bei solcher Vielfalt bleibt das schöne Werk vom ersten bis zum letzten Song.
›Og så kom resten av livet‹ präsentiert mehr als ein paar neue Facetten der Kari Bremnes. Das Album erkundet auch Atmosphären und Sounds, die man von ihr bisher nicht kannte. Eingespielt wurde es von ihrem exzellenten Musikern Helge Norbakken (dr), Sondre Meisfjord (b), Hallgrim Bratberg (g) und Bengt E. Hanssen (key), die Kari Bremnes auch auf ihrer Deutschlandtour begleiten.
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