Nils Landgren QuintetJazznights jazz nights
Nils Landgren (tb, voc)   Michael Wollny (p)   Lars Danielsson (b) Johan Norberg  (g)   Rasmus Kihlberg (dr)  
Michael Wollny Trio
Michael Wollny (p)   Eric Schaefer (dr)   Tim Lefebvre (b)  

Einerseits lohnt es sich durchaus, genau hinzuschauen, mit wem dieser magisch wandelbare Schwede gerade unterwegs ist, ob man also die Tanzschuhe oder die Zeit und Muße zum Hinhören mitbringen sollte. Andererseits ist auf jeden Fall ja Nils Landgren dabei, und hier Pech zu haben hieße schon, mit ihm gemeinsam ohne warme Jacke in einen Schneesturm zu geraten. Jener überaus freundliche Mann, der zwar schon mit Thad Jones gespielt hat und mit Herbie Hancock, mit Eddie Harris, den Crusaders, Wyclef Jean und Hunderten anderer, es aber trotzdem nie zum Snob gebracht hat, ist sogar dann noch mehr als gut, wenn er gegen Jahresende zu seinen Weihnachtskonzerten lädt. Mit seiner ›Funk Unit‹ bringt er Tausendschaften seit Jahren zum Tanzen, mit seinem Quintett allerdings frönt er den etwas ruhigeren, elaborierten Klängen. Dann stehen und sitzen hinter ihm der Pianist Michael Wollny, Lars Danielsson am Bass, Johan Norberg an der Gitarre und der Schlagwerker Rasmus Kihlberg, dann führt Nils Landgren durch elegant arrangierten Jazz mal alter, gern aber auch überraschend innovativer Schule. Eines aber müssen auch Novizen hier nicht fürchten: Ein Verzicht auf den Groove kommt für Landgren auf keinen Fall in Frage.

Er ist »der vollkommene Klaviermeister und bringt alles mit, was man von einem perfekten Jazzpianisten verlangen kann: virtuose Technik, überschäumende Fantasie, Disziplin und die Fähigkeit zum kreativen Chaos, Sinnlichkeit sowie ästhetisches Gespür« (FAZ).
So wie der dreifache ECHO Jazz-Gewinner Michael Wollny spielt niemand Klavier. Mal sitzt er als Poet, dann als Philosoph, mal als Freigeist oder Romancier und manchmal auch als Berserker an seinen Tasten. Widersprüche sind ihm willkommen. Denn musikalische Konsequenz entsteht erst durch ständige Weiterentwicklung: in Wollnys musikalischem Kosmos verbindet sich Altes mit Neuem, Fremdes mit Vertrautem, Einfaches mit Komplexem zu einem unnachahmlichen Gesamtkunstwerk.
Das Piano-Trio mit Bass und Drums ist dabei sein Zuhause. Ob im Trio [em] oder in letzter Zeit auch mit Tim Lefebvre am Bass und Eric Schaefer am Schlagzeug: Wollnys Bands sind Dreiecksbeziehungen aus Gleichberechtigten mit unverwüstlichem Kern. Stets geht es um das Innige, dass Ganze, das Expressive, die Ekstase. Stets bleiben die Elemente in Bewegung, und nie kann man zu 100% damit rechnen, was gerade eben noch geplant und im besten Wortsinn komponiert erschien. That's Jazz.
Die Zutaten? Horrorfilm- statt Broadwaymelodien; Kraftwerk, Pulp und Björk statt Great American Songbook; Meister abendländischer Kunstmusik wie Purcell, Schubert und Mahler oder Neutöner wie Varese, Berg und Hindemith.
Wie all das klingt? Modern, emotional, krachend-vital, intelligent, virtuos, energetisch und offen nach allen Richtungen. Aber vor allem: Nichts klingt wie zuvor. Denn Improvisation bedeutet für Wollny und seine Mannen, die Dinge immer zum ersten Mal zu machen. Das Michael Wollny Trio von heute ist eine konsequente Weiterentwicklung und zugleich radikaler Neuentwurf des Michael Wollny Trios von gestern. mehr 

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