Blonde Redhead

Genre: Pop

New Yorker Dream-Pop Band mit zwei exklusiven Headline-Konzerten in Deutschland
 
Vielleicht werden manche Dinge rückblickend im Laufe der Dekaden klarer.
Sie waren sicherlich alles andere als klar im Jahr 1993, als sich die italienisch-kanadischen Zwillingsbrüder Amedeo und Simone Pace erstmals mit den Kunststudenten Kazu Makino und Maki Takahashi trafen und gemeinsam Songs schrieben und spielten.
Zu einer Zeit, die von der trotzigen Wut des Grunge auf der einen und von puristischen und politisierten Songs aus dem Underground auf der anderen Seite definiert war, passten Blonde Redhead einfach nirgends wirklich dazu. Ein unzertrennliches Quartett aus Aliens sozusagen, anständig, poetisch und sehr für Espresso, Tee und ein Glas guten Rotwein zum Diner zu begeistern, waren sie in New York krasse Außenseiter – vom Rest Amerikas ganz zu schweigen. Erst als Fugazi sie 1997 als Support mit auf Tour nahmen, lernten sie jenes Land kennen, in dem sie nie heimisch waren. Und sie lernten zudem was es heißt, eine Band zu sein und als eine solche zu arbeiten, wenn auch inzwischen als Trio, denn Takahashi war ausgestiegen. Der lange Prozess ihrer Suche nach einer Nische für ihre einzigartige Musik hatte begonnen.
Beendet ist er bis heute nicht. Man trüge Eulen nach Athen, würde man sagen, dass Blonde Redhead nie Platten des Ruhmes oder Geldes wegen machten und auch nie versuchten, ihre Teenagerhelden nachzuäffen. Auch nach 25 Jahren ist es offensichtlich, sie machen diese Musik einfach nur, weil sie es müssen. Weil sie nicht anders können. Mittlerweile haben Blonde Redhead zu ihrer eigenen musikalischen Sprache gefunden: entzückend, wehmütig, mystisch-verzückt, getragen mit Melodien, die sich wie flüchtiger Rauch durch ein Dickicht wispernder Elektronika und nuancierter Rhythmen ziehen.
Im Zentrum der Tour des Kulttrios steht die aktuelle EP ›3 O’Clock‹ (2017), aus der in diesem Sommer drei neue Versionen der Single ›Where Your Mind wants to go‹ veröffentlicht werden. Man darf gespannt sein auf einen Remix von Rone (VÖ: 10.8.), eine Special-Edition arrangiert von Ludovico Einaudi (15.6.) und eine Instrumentalversion. Jedenfalls ist  nicht zu viel versprochen, wenn man den Hörern orakelt, sie begäben sich mit Blonde Redhead in eine Art spiritueller Oase, in eine Zone angenehmer Reflektionen, wohltuender Ruhe und anregender Kreativität.
Live sowieso.


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